WARUM ZIEGEL?

Ziegelwände erfüllen alle Erwartungen

Ziegelwände haben einen gleichmäßigen Wandaufbau. Sie sind nicht aus vielen Komponenten unterschiedlichster Eigenschaft zusammengesetzt. Aus großformatigen Block- oder Planziegeln sind sie schnell und wirtschaftlich errichtet.

Betriebskosten aus Beheizung, Warmwasser und Strom sind bei gleicher Wärmedämmung, Luftdichtheit und Heizungsanlage bei allen Bauweisen nahezu gleich. Deutliche Unterschiede zeigen dagegen die Pflegekosten, der Werterhalt und die Lebensdauer eines Eigenheimes.

Die Wertentwicklung eines Massivhauses*

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Wertentwicklung Massivhaus
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höher bei 81% der Massivhäuser

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gleich bei 14 % der Massivhäuser

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geringer bei 5 % der Massivhäuser

*im Vergleich zu einem Haus in Leichtbauweise

Im folgenden haben wir für Sie die wichtigsten positiven Eigenschaften der Ziegelbauweise zusammengefasst.

Billig bauen kann auf die Dauer sehr teuer sein. Ziegelhäuser sind bei vergleichbarer Qualität eher kostengünstiger als z.B. sogenannte Holzhäuser, bestätigte jetzt wieder eine Dokumentation von MASSIV MEIN HAUS e.V.. Dass der Preis der Ziegelhäuser bei gleicher Qualität um 5 bis 10 % günstiger war, liegt unter anderem am einfachen Aufbau von robustem Ziegelmauerwerk. Bauinteressenten sollten beim Preisvergleich nie von Katalogpreisen ausgehen. Bei ihnen fehlen häufig wichtige Leistungen, die den endgültigen Preis deutlich in die Höhe treiben können. Nur der sorgfältige Angebotsvergleich auf Vollständigkeit und Qualität gibt Ihnen die Sicherheit, preiswert zu bauen. Die kostenlose Checkliste der Initiative Massiv Mein Haus e.V. hilft Ihnen dabei. Auf Wunsch können Sie diese bei Ihrem Ziegelwerk anfordern. Der sicherste Weg, gegen böses Erwachen nach der Vertragsunterzeichnung: Lassen Sie sich ein Holz-Fertighaus anbieten und gehen Sie mit diesem Angebot zu einem Anbieter von schlüsselfertigen Ziegelhäusern!

Ob klassisch, modern, romantisch, südländisch oder avantgardistisch – mit Mauerwerk lassen sich alle Hausträume realisieren. Welches „Gesicht“ Ihr neues Heim haben soll, bleibt Ihrer Fantasie überlassen. Bei der Verwirklichung setzt Ihnen die Passivbauweise keine Grenzen. Und wenn es Ihre Möglichkeiten erlauben, können Sie sogar selbst mitbauen.

Wegen ihrer schweren Bauteile nutzen Mauerwerksbauten die während der Heizperiode an sonnigen Tagen über die Fenster eingestrahlten solaren Wärmegewinne vollständiger als leichte Bauweisen. Schwere Bauteile geben die gespeicherte Sonnenwärme bei Wegfall der Einstrahlung wieder an die Raumluft ab. Der Effekt sind geringere Heizkosten, denn bei Bauwerken nach GEG (EnEV) ersetzen diese Wärmegewinne ca. 10 Prozent der benötigten Wärmeenergie.

Detaillierte Informationen finden Sie in der PDF-Broschüre Massiv bauen – besser leben

Mauerwerksbauten erfordern relativ wenig Wartung und Unterhalt. Ebenso sind Außenputze wenig anfällig und benötigen nur in langen Zeitabständen neue Anstriche. Ein Vorbild sind große Wohnungsbaugesellschaften, die ihre Gebäude vermieten. Sie setzen auf den Mauerwerksbau, weil gemauerte Häuser langfristig nur geringe Unterhaltskosten verursachen.

Entscheidenden Einfluss auf die positive Kostenbilanz hat die lange Lebensdauer von Mauerwerksbauten. Neben ihrer Robustheit trägt hierzu auch ihre leichtere Anpassung an geänderte Nutzeranforderungen bei. Türen lassen sich relativ einfach versetzen, Fenster vergrößern und Räume zusammenlegen.

Der Verkauf des Eigenheimes sollte einen guten Erlös erzielen und rasch abwickelbar sein. Mauerwerksbauten haben im Vergleich zu Häusern in Holzständerbauweise einen hohen Werterhalt und eine gute Wiederverkaufbarkeit.

Mauersteine bestehen aus Naturstoffen. Sie geben keine Chemikalien, Fasern oder Stäube ab und benötigen keine Chemie gegen Fäulnis und Schadinsekten. Zudem bieten sie Ungeziefer und Nagetieren keine Möglichkeit zum Nestbau.

Ziegelhäuser halten im Winter die Wärme im Haus. Das liegt an der “ Porosierung“ und an der wärmeoptimierten Anordnung der Stege und Hochlöcher. Luft behindert die Wärmeleitung. Durch die Porosierung haben die Ziegelstege viele winzige Luftporen. Zusammen mit den Kammern ist soviel Luft im Ziegel, dass Ziegelwände sehr hohe Ansprüche an den Wärmeschutz erfüllen. Außenwandziegel dämmen besser als gleich dicke Holzwände. Durch ihre hohen Speichermassen speichern Ziegelhäuser tagsüber die einstrahlende Sonnenenergie und geben sie am Abend – wie ein warmer Kachelofen- an den Raum zurück.

Die GEG (EnEV) fordert den Nachweis, dass in den Sommermonaten eine Überhitzung von Räumen vermieden wird. Gemauerte Wände und Stahlbetondecken können die Wärmeenergie der im Sommer hohen Lufttemperaturen aufnehmen und bei Nacht oder nach der Lüftung wieder abgeben. So tragen sie zur Regulation der Raumtemperaturen bei.

Massivhäuser sorgen für ausgeglichene Luftfeuchtigkeit. Ihre verputzten Wände und Decken puffern vorübergehend anfallende Feuchtigkeitsspitzen ab. Bei zu trockener Luft geben sie die Feuchte an den Raum zurück. Am gesundesten ist eine relative Luftfeuchtigkeit von 40 % bis 60 %. Besonders wichtig ist sie für Allergiker, weil sie den Staub bindet.

Massivbaustoffe brennen nicht, tragen nicht zur Brandlast bei, geben keine Rauchgase ab und erschweren eine schnelle Brandausbreitung. Vor allem nachts ist das ein erhebliches Plus an Sicherheit.

Sachversicherer klassifizieren Gebäude in drei Bauartklassen entsprechend der Beschaffenheit der Außenwände: Klasse I (Massiv: Mauerwerk, Beton), Klasse II (Stahl- oder Holzfachwerk), Klasse III (Holz, Holzfachwerk, Holzkonstruktion mit Verkleidung jeglicher Art).

Grob gefasst wirken sich nicht brennbare Baustoffe besonders günstig auf die Einstufung in der Brandversicherung aus.

Die Verwendung massiver Bauteile bei Wänden und Decken macht übliche und erhöhte Schallschutzanforderungen mit Mauerwerksbauten erfüllbar. Auf der „sicheren Seite“ liegen Häuser mit massiv gemauerten Innen- und Außenwänden sowie massiven Decken aus Beton oder

Porenbeton. Durch ihr Gewicht wird die Schallenergie „vernichtet“. Sie lassen in der Folge weniger Lärm in andere Räume durch. Außenwände aus Mauerwerk schützen gegen Verkehrslärm.

Gute Abschirmung von Elektrosmog

Die massive Bauweise erreicht eine weitestgehende Abschirmung von hochfrequenter Strahlung, z. B. von Mobilfunksendern. Bei Bauvorhaben in der Nähe von derartigen Sender- oder Sendebereichen können Nutzer, die auf hochfrequente Strahlung empfindlich reagieren, beruhigt sein.

Ein Haus aus Mauerwerk und Beton widersteht Orkanen und Wirbelstürmen, Frost und Regen. Es ächzt und stöhnt nicht unter Winddruck. Bei Temperatur- oder Luftfeuchtigkeitsänderung verformt es sich kaum, so dass niemand durch laut knackendes Holz hochschreckt.

Wie leicht fällt einmal ein Wassereimer um, wird das Badezimmer überschwemmt oder es platzt ein Schlauch. Da ist es gut, wenn das Wasser nicht durch Fugen in Hohlräume von Wänden und Decken laufen kann. Und sollten massive Wände und Decken dennoch einmal durchfeuchten, trocknen die kapillaren Baustoffe bald wieder aus.

Mauerwerk ist gesundheitlich unbedenklich und benötigt keine weitere Behandlung gegen Fäulnis oder Insekten. Zudem erfolgt keine Abgabe von Gasen, Fasern oder Stäuben in der Nutzungsphase.

Um die Nachhaltigkeit umfassend beurteilen zu können, müssen viele Aspekte einbezogen werden wie z.B. den Ressourcenverbrauch, die Lebensdauer, Betriebs-, Unterhalts- und Instandhaltungskosten sowie den Aufwand für Rückbau und Entsorgung der verwendeten Baustoffe.

Weitere Informationen finden Sie in der PDF-Datei Nachhaltigkeitsbroschuere.

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